Pflanzen-ABC
Ableger
Ein Ableger ist ein Pflanzenteil, der zur Vermehrung von der Mutterpflanze getrennt wird. Mit der richtigen Pflege entwickelt er eigene Wurzeln und wächst zu einer neuen Pflanze heran. Je nach Pflanzenart können Ableger im Wasser, in Sphagnum-Moos, Perlit, Pon, Stratum oder direkt in einem geeigneten Substrat bewurzelt werden.
Ablegerknoten
Der Ablegerknoten ist die Stelle am Stängel, an der neue Wurzeln und Triebe entstehen können. Für eine erfolgreiche Vermehrung sollte jeder Steckling mindestens einen Knoten besitzen.
Abflussloch
Ein Abflussloch befindet sich am Boden eines Pflanzentopfes und sorgt dafür, dass überschüssiges Wasser ablaufen kann. So wird Staunässe und Wurzelfäule vorgebeugt.
Abmoosen
Beim Abmoosen werden Wurzeln direkt an einem Trieb gebildet, bevor dieser von der Mutterpflanze getrennt wird. Diese Methode eignet sich besonders für größere Zimmerpflanzen.
Aglaonema
Die Aglaonema ist eine pflegeleichte Zimmerpflanze mit dekorativen, oft bunt gemusterten Blättern. Sie kommt auch mit schattigeren Standorten gut zurecht.
Aktivkohle
Aktivkohle verbessert die Qualität des Substrats, indem sie Schadstoffe bindet und unangenehme Gerüche reduziert. Außerdem kann sie das Wachstum nützlicher Mikroorganismen fördern.
Alocasia
Alocasien sind tropische Zimmerpflanzen mit großen, auffälligen Blättern. Sie bevorzugen einen hellen Standort, hohe Luftfeuchtigkeit und ein gleichmäßig leicht feuchtes Substrat.
Anbinden
Beim Anbinden werden Triebe vorsichtig an einer Rankhilfe befestigt. Das unterstützt ein gesundes Wachstum und sorgt für mehr Stabilität.
Anthurie
Die Anthurie, auch Flamingoblume genannt, begeistert mit glänzenden Blättern und auffälligen Blüten. Sie liebt warme Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit.
Anthraknose
Anthraknose ist eine Pilzerkrankung, die dunkle Flecken auf Blättern und Trieben verursacht. Gute Luftzirkulation und das Entfernen befallener Pflanzenteile helfen, die Ausbreitung zu verhindern.
Anwachsphase
Die Anwachsphase beschreibt die Zeit nach dem Umtopfen oder Vermehren. In dieser Zeit bildet die Pflanze neue Wurzeln und benötigt besonders schonende Pflege.
Anzucht
Unter Anzucht versteht man das Heranziehen junger Pflanzen aus Samen oder Stecklingen. Dabei sind ausreichend Licht, Wärme und Feuchtigkeit besonders wichtig.
Anzuchterde
Anzuchterde ist ein nährstoffarmes, lockeres Substrat, das die Wurzelbildung junger Pflanzen fördert und das Risiko von Keimlingskrankheiten verringert.
Anzuchtgewächshaus
Ein Anzuchtgewächshaus schafft ein warmes und feuchtes Klima für Samen und Stecklinge. Dadurch werden Keimung und Wurzelbildung beschleunigt.
Aquariumwasser
Aquariumwasser kann sich zum Gießen von Zimmerpflanzen eignen, da es oft geringe Mengen gelöster Nährstoffe enthält. Es sollte jedoch nur aus einem gesunden Aquarium stammen und nicht salzhaltig sein.
Aroiden
Aroiden sind Pflanzen aus der Familie der Aronstabgewächse. Zu ihnen gehören beliebte Zimmerpflanzen wie Monstera, Philodendron, Anthurium und Alocasia.
Aronstabgewächse
Die Aronstabgewächse bilden eine große Pflanzenfamilie mit zahlreichen beliebten Zimmerpflanzen. Charakteristisch sind ihre dekorativen Blätter und ihre Vorliebe für lockere, luftige Substrate.
Assimilation
Als Assimilation bezeichnet man den Prozess der Fotosynthese. Dabei wandeln Pflanzen mithilfe von Licht, Wasser und Kohlendioxid Energie in Zucker um.
Austrieb
Der Austrieb beschreibt das Wachstum neuer Blätter oder Triebe. Besonders im Frühjahr zeigen Zimmerpflanzen häufig einen kräftigen Austrieb.
Austriebspunkt
Der Austriebspunkt ist die Stelle, an der neue Blätter oder Triebe entstehen. Er sollte beim Umtopfen oder Schneiden nicht beschädigt werden.
Bakterien
Bakterien kommen natürlicherweise im Substrat vor und können das Pflanzenwachstum fördern. Einige Arten verursachen jedoch Krankheiten, die zu Blattflecken, Fäulnis oder Welke führen können.
Bananenpflanze (Musa)
Die Bananenpflanze ist eine tropische Zimmerpflanze mit großen, dekorativen Blättern. Sie bevorzugt einen hellen Standort, warme Temperaturen und ein gleichmäßig feuchtes Substrat.
Baumfreund (Philodendron)
Der Baumfreund gehört zur Familie der Aronstabgewächse und ist für seine dekorativen Blätter bekannt. Viele Arten wachsen kletternd und bilden mit der Zeit Luftwurzeln.
Belüftung
Eine gute Luftzirkulation unterstützt das gesunde Wachstum von Zimmerpflanzen und reduziert das Risiko von Pilzkrankheiten und Schimmel.
Bewurzelung
Als Bewurzelung bezeichnet man die Bildung neuer Wurzeln an Stecklingen oder Ablegern. Je nach Pflanzenart gelingt sie in Wasser, Sphagnum-Moos, Perlit, Pon, Stratum oder direkt im Substrat.
Bewurzelungshormon
Bewurzelungshormone fördern die Bildung neuer Wurzeln und können das Anwachsen von Stecklingen beschleunigen. Weitere Infos hierzu in unseren Pflegetipps.
Blähton
Blähton besteht aus gebrannten Tonkügelchen und wird häufig als Drainageschicht oder in der Hydrokultur verwendet. Er verbessert die Belüftung der Wurzeln und beugt Staunässe vor.
Blattachsel
Die Blattachsel ist die Stelle zwischen Blatt und Stängel. Dort befinden sich häufig Knospen, aus denen neue Triebe entstehen.
Blattadern
Blattadern transportieren Wasser und Nährstoffe durch das Blatt und sorgen gleichzeitig für Stabilität.
Blattknoten
Ein Blattknoten ist die Stelle am Stängel, an der ein Blatt wächst. Bei vielen Zimmerpflanzen entstehen dort auch Luftwurzeln oder neue Triebe.
Blattläuse
Blattläuse sind kleine saugende Schädlinge, die sich bevorzugt an jungen Trieben und Blattunterseiten ansiedeln. Sie entziehen der Pflanze Pflanzensaft, wodurch sich Blätter verformen und das Wachstum gehemmt werden kann.
Blattpflege
Zur Blattpflege gehört das regelmäßige Entfernen von Staub sowie die Kontrolle auf Schädlinge oder Krankheiten. Saubere Blätter können Licht besser aufnehmen.
Blattsteckling
Ein Blattsteckling ist eine Vermehrungsmethode, bei der aus einem Blatt eine neue Pflanze entsteht. Diese Methode eignet sich nur für bestimmte Pflanzenarten.
Blattverlust
Ein leichter Blattverlust ist bei älteren Blättern normal. Starker Blattverlust deutet meist auf Stress oder ungeeignete Pflegebedingungen hin.
Blattspitzen
Braune oder trockene Blattspitzen entstehen häufig durch zu trockene Luft, unregelmäßiges Gießen oder einen Überschuss an Düngesalzen im Substrat.
Blüte
Die Blüte dient der Fortpflanzung einer Pflanze. Viele Zimmerpflanzen bilden unter den richtigen Bedingungen dekorative Blüten aus.
Bodenfeuchtigkeit
Die Bodenfeuchtigkeit beschreibt den Wassergehalt im Substrat. Ein ausgewogenes Verhältnis verhindert sowohl Trockenstress als auch Staunässe.
Bogenhanf (Sansevieria / Dracaena trifasciata)
Der Bogenhanf ist eine äußerst pflegeleichte Zimmerpflanze mit aufrecht wachsenden Blättern. Er verträgt Trockenheit gut und eignet sich hervorragend für Anfänger.
Braune Blätter
Braune Blätter können durch Trockenheit, Sonnenbrand, Staunässe oder natürliche Alterung entstehen. Die Ursache sollte überprüft werden, bevor Gegenmaßnahmen ergriffen werden.
Braune Blattspitzen
Braune Blattspitzen entstehen häufig durch trockene Luft, unregelmäßiges Gießen oder einen Überschuss an Dünger beziehungsweise Salzen im Substrat.
Bims
Bims ist ein poröses Vulkangestein, das häufig als Substratzusatz verwendet wird. Es lockert das Substrat auf, verbessert die Belüftung und speichert gleichzeitig etwas Wasser.
Chlorophyll
Chlorophyll ist der grüne Farbstoff der Pflanzen. Es ermöglicht die Fotosynthese, bei der Lichtenergie in chemische Energie umgewandelt wird.
Chlorose
Als Chlorose bezeichnet man die Gelbfärbung von Blättern aufgrund eines Mangels an Chlorophyll. Häufige Ursachen sind Nährstoffmangel, Staunässe oder ein ungeeigneter pH-Wert des Substrats.
Coco Chips (Kokoschips)
Coco Chips bestehen aus groben Stücken der Kokosnussschale und werden häufig als Bestandteil luftiger Pflanzensubstrate verwendet. Sie verbessern die Drainage und speichern gleichzeitig Feuchtigkeit.
Coco Coir (Kokosfaser)
Kokosfaser ist ein nachhaltiger Substratbestandteil, der Wasser gut speichert und gleichzeitig für eine lockere Bodenstruktur sorgt. Sie wird häufig als Torfersatz eingesetzt.
Corms (Rhizom)
Corms sind kleine Brutknollen, die sich bei einigen Alocasien und Colocasien an den Wurzeln bilden. Sie können zur Vermehrung verwendet werden und entwickeln sich mit der Zeit zu eigenständigen Pflanzen.
Cutting (Steckling)
Als Cutting bezeichnet man einen Steckling, der zur Vermehrung einer Pflanze verwendet wird. Er kann – je nach Pflanzenart – in Wasser, Sphagnum-Moos, Perlit, Pon, Stratum oder direkt im Substrat bewurzelt werden.
Cyanobakterien
Cyanobakterien können sich auf dauerhaft feuchten Substraten oder in Hydrokulturen bilden. Sie erscheinen oft als blaugrüner Belag und können die Sauerstoffversorgung der Wurzeln beeinträchtigen.
Dämmerungsbewegung
Als Dämmerungsbewegung bezeichnet man das Öffnen oder Schließen von Blättern in Abhängigkeit vom Tageslicht. Besonders Calatheen und Maranten richten ihre Blätter nachts auf und senken sie tagsüber wieder ab.
Drainage
Eine Drainage sorgt dafür, dass überschüssiges Gießwasser schnell abfließen kann. Dadurch wird Staunässe verhindert und die Wurzeln bleiben gesund.
Drainageschicht
Eine Drainageschicht besteht häufig aus Blähton, Bims oder Lavagranulat und befindet sich am Boden des Pflanzgefäßes. Sie unterstützt den Wasserabfluss, ersetzt jedoch kein Abflussloch im Topf.
Dünger
Dünger versorgt Pflanzen mit wichtigen Nährstoffen wie Stickstoff, Phosphor und Kalium. Während der Wachstumsphase sollte regelmäßig, aber nicht übermäßig gedüngt werden.
Düngestäbchen
Düngestäbchen geben ihre Nährstoffe über mehrere Wochen langsam an das Substrat ab. Sie eignen sich besonders für Pflanzen, die nur selten gedüngt werden.
Düngerlösung
Eine Düngerlösung entsteht durch das Verdünnen eines Flüssigdüngers mit Wasser. Sie sollte stets nach Herstellerangaben dosiert werden, um Wurzelschäden zu vermeiden.
Düngesalze
Düngesalze versorgen Pflanzen mit wichtigen Mineralstoffen. Bei einer Überdüngung können sie sich jedoch im Substrat anreichern und Wurzeln schädigen.
Düngermangel
Ein Mangel an Nährstoffen kann zu blassen Blättern, langsamem Wachstum oder schwachen Trieben führen. Regelmäßiges und ausgewogenes Düngen beugt einem Nährstoffmangel vor.
Düngung
Unter Düngung versteht man die regelmäßige Versorgung einer Pflanze mit Nährstoffen. Art, Menge und Häufigkeit richten sich nach Pflanzenart und Jahreszeit.
Dunkelgrüne Blätter
Kräftig dunkelgrüne Blätter sind häufig ein Zeichen für eine gesunde und gut versorgte Pflanze. Je nach Art können sie jedoch auch auf einen Stickstoffüberschuss hinweisen.
Durchlässiges Substrat
Ein durchlässiges Substrat lässt Wasser gut abfließen und sorgt gleichzeitig für ausreichend Sauerstoff an den Wurzeln. Es eignet sich besonders für Aronstabgewächse und viele tropische Zimmerpflanzen.
Durchwurzelung
Die Durchwurzelung beschreibt den Zustand, wenn das Substrat weitgehend von Wurzeln durchzogen ist. Spätestens dann kann ein größeres Pflanzgefäß sinnvoll sein.
Drahtalge
Drahtalgen können sich auf dauerhaft feuchten Substraten oder in Hydrokulturen bilden. Sie sind meist harmlos, können jedoch auf eine dauerhaft hohe Feuchtigkeit hinweisen.
Ebbe-und-Flut-Gießen
Beim Ebbe-und-Flut-Gießen wird das Substrat von unten mit Wasser versorgt und überschüssiges Wasser anschließend wieder entfernt. Diese Methode sorgt für eine gleichmäßige Wasserversorgung und reduziert das Risiko von Staunässe.
Eingewöhnungsphase
Die Eingewöhnungsphase beschreibt die ersten Wochen nach dem Kauf oder einem Standortwechsel. In dieser Zeit kann die Pflanze einzelne Blätter verlieren oder ihr Wachstum vorübergehend einstellen.
Epipremnum
Das Epipremnum, auch Efeutute genannt, zählt zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Es wächst schnell, ist pflegeleicht und eignet sich hervorragend als Kletter- oder Hängepflanze.
Erde
Erde dient den Wurzeln als Halt und speichert Wasser sowie Nährstoffe. Je nach Pflanzenart sollte ein passendes und gut durchlässiges Substrat verwendet werden.
Erdfeuchtigkeit
Die Erdfeuchtigkeit beschreibt den Wassergehalt des Substrats. Sie sollte regelmäßig kontrolliert werden, um Trockenheit und Staunässe zu vermeiden.
Erdläuse (Wurzelläuse)
Erdläuse leben im Substrat und saugen an den Wurzeln der Pflanze. Ein Befall kann zu Wachstumsstörungen, gelben Blättern und Welke führen.
Erdmischung
Eine Erdmischung besteht aus verschiedenen Substratbestandteilen wie Blumenerde, Pinienrinde, Perlit oder Kokosfasern. Die Zusammensetzung sollte an die Bedürfnisse der jeweiligen Pflanzenart angepasst sein.
Erwachsene Blätter (Adulte Blätter)
Adulte Blätter sind vollständig entwickelte Blätter einer Pflanze. Sie unterscheiden sich häufig von jungen Blättern durch ihre Größe, Form oder Fenestrationen, wie beispielsweise bei Monstera-Arten.
Exotische Zimmerpflanzen
Als exotische Zimmerpflanzen bezeichnet man Arten, die ursprünglich aus tropischen oder subtropischen Regionen stammen. Sie zeichnen sich oft durch außergewöhnliche Blattformen oder auffällige Blattzeichnungen aus.
Fäulnis
Fäulnis entsteht meist durch dauerhaft nasses Substrat oder schlechte Belüftung der Wurzeln. Betroffene Pflanzenteile werden weich, verfärben sich und sollten entfernt werden.
Fenestration
Als Fenestration bezeichnet man die charakteristischen Schlitze oder Löcher in den Blättern bestimmter Pflanzen, beispielsweise bei Monstera-Arten. Sie entwickeln sich meist erst an ausgewachsenen Blättern.
Farn
Farne gehören zu den ältesten Pflanzen der Erde und werden wegen ihres dekorativen Laubs als Zimmerpflanzen geschätzt. Sie bevorzugen eine hohe Luftfeuchtigkeit und gleichmäßig feuchtes Substrat.
Fensterplatz
Ein Fensterplatz bietet vielen Zimmerpflanzen optimale Lichtverhältnisse. Je nach Ausrichtung kann die Lichtintensität jedoch stark variieren.
Feuchtigkeit
Eine ausreichende Luft- und Bodenfeuchtigkeit ist für das gesunde Wachstum vieler tropischer Zimmerpflanzen entscheidend. Zu trockene Luft kann braune Blattspitzen verursachen.
Feuchtigkeitsmesser
Ein Feuchtigkeitsmesser hilft dabei, die Feuchtigkeit im Substrat zu bestimmen. Er kann dabei unterstützen, Über- oder Unterwässerung zu vermeiden.
Feuchtigkeitsliebende Pflanzen
Feuchtigkeitsliebende Pflanzen wie Calathea, Alocasia oder Farne bevorzugen eine hohe Luftfeuchtigkeit und ein gleichmäßig leicht feuchtes Substrat.
Ficus
Ficus ist eine vielseitige Pflanzengattung mit beliebten Zimmerpflanzen wie dem Gummibaum oder der Birkenfeige. Die meisten Arten bevorzugen einen hellen Standort und reagieren empfindlich auf häufige Standortwechsel.
Forfliegen (Florfliegenlarven)
Florfliegen sind nützliche Insekten im biologischen Pflanzenschutz. Ihre Larven ernähren sich unter anderem von Blattläusen, Thripsen und Wollläusen.
Fotosynthese
Die Fotosynthese ist der Prozess, bei dem Pflanzen mithilfe von Licht, Wasser und Kohlendioxid Zucker und Sauerstoff produzieren. Sie bildet die Grundlage für das Pflanzenwachstum.
Fraßschäden
Fraßschäden entstehen durch Schädlinge wie Thripse, Raupen oder Dickmaulrüssler. Sie zeigen sich häufig als Löcher, silbrige Stellen oder angefressene Blattränder.
Fruchtbildung
Nach erfolgreicher Bestäubung können einige Zimmerpflanzen Früchte oder Samen ausbilden. Im Innenbereich kommt dies jedoch nur bei wenigen Arten regelmäßig vor.
Fungizid
Ein Fungizid ist ein Mittel zur Bekämpfung oder Vorbeugung von Pilzerkrankungen. Es sollte nur gezielt und gemäß den Anwendungshinweisen eingesetzt werden.
Frostschaden
Frostschäden entstehen, wenn tropische Zimmerpflanzen Temperaturen unter ihrer Verträglichkeitsgrenze ausgesetzt werden. Die Blätter werden oft glasig, braun oder weich.
Falscher Mehltau
Falscher Mehltau ist eine Pilzkrankheit, die gelbliche Flecken auf der Blattoberseite und einen grauweißen Belag auf der Blattunterseite verursacht. Eine gute Belüftung und das Vermeiden dauerhaft feuchter Blätter helfen, einem Befall vorzubeugen.
Gattung
Die Gattung ist eine botanische Einordnung, die mehrere eng verwandte Pflanzenarten zusammenfasst. Beispielsweise gehören Monstera deliciosa und Monstera adansonii zur Gattung Monstera.
Gedüngtes Substrat
Gedüngtes Substrat enthält bereits Nährstoffe für die ersten Wochen oder Monate nach dem Umtopfen. Zusätzlicher Dünger sollte erst nach Verbrauch dieser Nährstoffreserve gegeben werden.
Gelbe Blätter
Gelbe Blätter können verschiedene Ursachen haben, darunter Überwässerung, Trockenheit, Nährstoffmangel, Lichtmangel oder natürliche Alterung. Die genaue Ursache sollte vor einer Behandlung ermittelt werden.
Gelbtafeln
Gelbtafeln sind mit Leim beschichtete, gelbe Klebetafeln zur Überwachung und Reduzierung fliegender Schädlinge wie Trauermücken oder Weißen Fliegen. Sie helfen dabei, einen Befall frühzeitig zu erkennen.
Gießwasser
Als Gießwasser eignet sich möglichst kalkarmes Wasser. Viele tropische Zimmerpflanzen bevorzugen Regenwasser oder abgestandenes Leitungswasser.
Gießrhythmus
Der Gießrhythmus beschreibt die Häufigkeit der Bewässerung. Er richtet sich nach Pflanzenart, Standort, Temperatur und Jahreszeit.
Gnats (Trauermücken)
„Gnats“ ist die englische Bezeichnung für Trauermücken. Die erwachsenen Tiere sind meist harmlos, während ihre Larven die Wurzeln junger Pflanzen schädigen können.
Guttation
Bei der Guttation gibt die Pflanze überschüssiges Wasser in Form kleiner Tropfen an den Blatträndern ab. Dieses natürliche Phänomen tritt häufig nach starkem Gießen oder bei hoher Luftfeuchtigkeit auf.
Grünalgen
Grünalgen können sich auf dauerhaft feuchtem Substrat oder an Pflanzgefäßen bilden. Sie sind meist harmlos, weisen jedoch oft auf eine dauerhaft hohe Feuchtigkeit hin.
Granulat
Granulat wie Pon, Bims oder Lavagranulat werden als Substrat oder Substratzusatz verwendet. Sie verbessern die Belüftung und fördern einen gleichmäßigen Wasserhaushalt.
Habitus
Der Habitus beschreibt das typische Erscheinungsbild und die Wuchsform einer Pflanze. Dazu zählen beispielsweise Größe, Blattstellung und Wuchsrichtung.
Halbschatten
Halbschatten bezeichnet einen Standort mit hellem, indirektem Licht oder wenigen Stunden milder Sonne. Viele tropische Zimmerpflanzen gedeihen unter diesen Bedingungen besonders gut.
Hängepflanze
Hängepflanzen bilden lange, überhängende Triebe und eignen sich ideal für Blumenampeln oder hohe Regale. Beliebte Arten sind Epipremnum, Scindapsus und Philodendron.
Hydrokultur
Bei der Hydrokultur wachsen Pflanzen in einem mineralischen Substrat wie Blähton statt in Erde. Die Versorgung mit Wasser und Nährstoffen erfolgt über eine Nährlösung.
Hydroponik
Hydroponik ist eine Kulturmethode, bei der Pflanzen ohne Erde direkt in einer Nährlösung oder einem inerten Substrat wachsen. Sie ermöglicht eine präzise Kontrolle der Nährstoffversorgung.
Hygrometer
Ein Hygrometer misst die Luftfeuchtigkeit. Besonders bei tropischen Zimmerpflanzen hilft es dabei, optimale Bedingungen zu schaffen.
Humus
Humus ist der nährstoffreiche Anteil des Bodens, der aus zersetzten organischen Materialien besteht. Er verbessert die Wasser- und Nährstoffspeicherung im Substrat.
Honigtau
Honigtau ist eine klebrige Flüssigkeit, die von Blattläusen, Schildläusen oder Wollläusen ausgeschieden wird. Er kann die Bildung von Rußtaupilzen begünstigen.
Holzkohle
Holzkohle wird gelegentlich als Substratzusatz verwendet. Sie kann Gerüche binden, die Belüftung verbessern und das Wachstum bestimmter Mikroorganismen fördern.
Holzkohlepulver
Holzkohlepulver wird häufig auf frische Schnittstellen gestreut. Es kann helfen, diese trocken zu halten und Pilzbefall vorzubeugen.
Hoya (Wachsblume)
Hoyas sind beliebte Zimmerpflanzen mit dicken, wachsartigen Blättern und duftenden Blüten. Sie bevorzugen viel helles, indirektes Licht und ein luftiges Substrat.
Humusarme Substrate
Humusarme Substrate enthalten nur wenig organisches Material und eignen sich besonders für Kakteen und viele Sukkulenten.
Hygiene
Saubere Werkzeuge, Pflanzgefäße und Substrate tragen dazu bei, Krankheiten und Schädlinge zu vermeiden. Besonders beim Schneiden und Vermehren sollte auf Hygiene geachtet werden.
Haarwurzeln
Haarwurzeln sind besonders feine Wurzeln, über die Pflanzen den Großteil ihres Wassers und ihrer Nährstoffe aufnehmen. Beschädigte Haarwurzeln können das Wachstum deutlich beeinträchtigen.
Hitzestress
Hitzestress entsteht durch dauerhaft hohe Temperaturen oder intensive Sonneneinstrahlung. Typische Anzeichen sind schlaffe Blätter, braune Blattränder oder Wachstumsstörungen.
Indirektes Licht
Indirektes Licht ist helles Tageslicht ohne direkte Sonneneinstrahlung. Die meisten tropischen Zimmerpflanzen wachsen unter diesen Bedingungen besonders gut.
Insektizid
Ein Insektizid ist ein Mittel zur Bekämpfung von Insekten. Es sollte nur gezielt und entsprechend der Anwendungshinweise eingesetzt werden.
Internodium
Als Internodium bezeichnet man den Abschnitt zwischen zwei Blattknoten am Stängel. Seine Länge wird unter anderem durch Licht und Wachstumsbedingungen beeinflusst.
IPM (Integriertes Pflanzenschutzmanagement)
IPM ist eine nachhaltige Methode zur Schädlingsbekämpfung. Dabei werden vorbeugende Maßnahmen, Nützlinge und gezielte Pflanzenschutzmittel miteinander kombiniert.
Isopropanol
Isopropanol wird häufig zur Reinigung von Scheren, Messern und anderen Werkzeugen verwendet. Saubere Werkzeuge helfen, die Übertragung von Krankheiten zwischen Pflanzen zu vermeiden.
Isolation
Neu gekaufte oder von Schädlingen befallene Pflanzen sollten zunächst von anderen Zimmerpflanzen getrennt aufgestellt werden. So lässt sich eine Ausbreitung von Krankheiten oder Schädlingen verhindern.
Innenübertopf
Ein Innenübertopf dient als dekorative Hülle für den Pflanztopf. Überschüssiges Gießwasser sollte regelmäßig entfernt werden, damit keine Staunässe entsteht.
Jungpflanze
Als Jungpflanze bezeichnet man eine noch nicht ausgewachsene Pflanze. In dieser Entwicklungsphase benötigt sie eine gleichmäßige Wasserversorgung und angepasste Pflege.
Jungtrieb
Ein Jungtrieb ist ein frisch gebildeter Trieb einer Pflanze. Er ist meist heller gefärbt, weicher und empfindlicher als ältere Pflanzenteile.
Jungblatt
Jungblätter sind frisch entfaltete Blätter einer Pflanze. Sie sind häufig heller, weicher und empfindlicher gegenüber direkter Sonneneinstrahlung oder niedriger Luftfeuchtigkeit.
Jungwurzel
Jungwurzeln sind neu gebildete Wurzeln, die für die Aufnahme von Wasser und Nährstoffen besonders wichtig sind. Sie reagieren empfindlich auf Staunässe und Beschädigungen.
Kalk
Kalk erhöht den pH-Wert des Substrats und ist Bestandteil vieler Leitungswässer. Einige Zimmerpflanzen vertragen kalkhaltiges Wasser gut, während andere, wie Alocasien oder Calatheen, kalkarmes Wasser bevorzugen.
Kalkablagerungen
Kalkablagerungen entstehen durch hartes Gießwasser und zeigen sich häufig als weiße Rückstände auf Erde, Töpfen oder Blättern. Sie können mit kalkarmem Wasser reduziert werden.
Kalkfreies Wasser
Kalkfreies oder kalkarmes Wasser eignet sich besonders für empfindliche tropische Zimmerpflanzen. Regenwasser oder gefiltertes Wasser sind hierfür gut geeignet.
Keimblatt
Keimblätter sind die ersten Blätter, die nach der Keimung eines Samens erscheinen. Sie versorgen den Keimling mit Nährstoffen, bis sich die ersten echten Blätter entwickeln.
Keimung
Die Keimung beschreibt den Beginn der Entwicklung einer Pflanze aus einem Samen. Dafür sind ausreichend Feuchtigkeit, Wärme und – je nach Art – Licht oder Dunkelheit erforderlich.
Keiki Paste
Keiki Paste ist eine Pflanzenpaste auf Hormonbasis, die das Austreiben schlafender Knospen fördern kann. Sie wird vor allem bei Orchideen eingesetzt, um sogenannte Keikis (Kindel) oder neue Blütentriebe anzuregen. Die Paste sollte sparsam und ausschließlich auf geeignete Knospen aufgetragen werden, da eine übermäßige Anwendung die Pflanze belasten kann.
Kindel
Kindel sind kleine Tochterpflanzen, die direkt an der Mutterpflanze entstehen. Sie können nach ausreichender Entwicklung abgetrennt und separat eingepflanzt werden.
Kletterpflanze
Kletterpflanzen bilden lange Triebe und wachsen mithilfe von Luftwurzeln oder Rankhilfen nach oben. Zu den beliebtesten Zimmerpflanzen gehören Monstera, Philodendron und Epipremnum.
Kletterhilfe
Eine Kletterhilfe unterstützt rankende Pflanzen beim aufrechten Wachstum. Häufig werden Moospfähle, Rankstäbe oder Rankgitter verwendet.
Knoten
Ein Knoten ist die Stelle am Stängel, an der Blätter, Triebe oder Luftwurzeln entstehen. Für die Vermehrung über Stecklinge ist mindestens ein Knoten erforderlich.
Kokedama
Kokedama ist eine aus Japan stammende Pflanztechnik, bei der die Wurzeln einer Pflanze von einer Kugel aus Substrat umgeben und mit Moos umhüllt werden. Die Mooskugel wird entweder aufgehängt oder dekorativ auf einer Schale platziert. Für die Pflege wird der Kokedama regelmäßig in Wasser getaucht, bis sich die Substratkugel vollständig mit Wasser vollgesogen hat.
Kokoschips
Kokoschips werden häufig als Bestandteil luftiger Pflanzensubstrate verwendet. Sie verbessern die Drainage und speichern gleichzeitig Feuchtigkeit.
Kokosfaser
Kokosfasern lockern das Substrat auf und speichern Wasser. Sie werden häufig als nachhaltige Alternative zu Torf eingesetzt.
Kunstlicht
Kunstlicht kann das natürliche Tageslicht ergänzen oder ersetzen. Spezielle Pflanzenlampen fördern das Wachstum besonders in den lichtarmen Wintermonaten.
Lavagranulat
Lavagranulat ist ein poröses Vulkangestein, das häufig als Substratzusatz verwendet wird. Es verbessert die Belüftung der Wurzeln und sorgt für eine gute Drainage.
Langzeitdünger
Langzeitdünger gibt Nährstoffe über mehrere Wochen oder Monate gleichmäßig an die Pflanze ab. Dadurch wird die Düngung vereinfacht und das Risiko einer Überdüngung reduziert.
Licht
Licht ist einer der wichtigsten Faktoren für das Pflanzenwachstum. Die richtige Lichtmenge hängt von der jeweiligen Pflanzenart ab.
Lichtbedarf
Der Lichtbedarf beschreibt, wie viel Licht eine Pflanze zum gesunden Wachstum benötigt. Er reicht von schattig bis vollsonnig.
Lichtmangel
Bei Lichtmangel wachsen Pflanzen oft langsamer, bilden kleinere Blätter oder verlieren ihre kräftige Färbung. Auch lange, dünne Triebe können ein Anzeichen sein.
Lichtmessgerät
Ein Lichtmessgerät misst die Lichtintensität an einem Standort. Es hilft dabei, den optimalen Platz für Zimmerpflanzen zu finden.
Luftfeuchtigkeit
Die Luftfeuchtigkeit beschreibt den Wasserdampfgehalt der Luft. Tropische Zimmerpflanzen bevorzugen meist eine Luftfeuchtigkeit von mindestens 50–60 %.
Luftbefeuchter
Ein Luftbefeuchter erhöht die Luftfeuchtigkeit und schafft bessere Bedingungen für viele tropische Zimmerpflanzen. Besonders Arten wie Monstera, Philodendron, Alocasia, Calathea oder Anthurium profitieren von einer dauerhaft höheren Luftfeuchtigkeit. Regelmäßige Reinigung des Geräts ist wichtig, um die Bildung von Keimen und Schimmel zu vermeiden.
Luftschichtung (Abmoosen)
Die Luftschichtung ist eine Vermehrungsmethode, bei der Wurzeln direkt am Trieb gebildet werden. Erst nach erfolgreicher Bewurzelung wird der Trieb von der Mutterpflanze getrennt.
Luftwurzeln
Luftwurzeln wachsen oberhalb des Substrats und nehmen Feuchtigkeit aus der Umgebung auf. Besonders Monstera, Philodendron und andere Aronstabgewächse bilden sie häufig aus.
Lechuza Pon
Lechuza Pon ist ein mineralisches Pflanzensubstrat aus Bims, Lava und Zeolith. Es speichert Wasser und Nährstoffe, sorgt gleichzeitig aber für eine sehr gute Belüftung der Wurzeln.
Leitbündel
Leitbündel transportieren Wasser, Nährstoffe und Assimilate innerhalb der Pflanze. Sie verlaufen durch Stängel, Wurzeln und Blattadern.
Leitungswasser
Leitungswasser eignet sich grundsätzlich zum Gießen vieler Zimmerpflanzen. Kalkempfindliche Arten profitieren jedoch häufig von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.
Luftzirkulation
Eine gute Luftzirkulation fördert das gesunde Wachstum und beugt Schimmel sowie Pilzkrankheiten vor. Besonders bei hoher Luftfeuchtigkeit ist sie wichtig.
Läuse
Läuse sind saugende Schädlinge, zu denen unter anderem Blattläuse, Wollläuse und Schildläuse gehören. Sie entziehen der Pflanze Pflanzensaft und können das Wachstum deutlich beeinträchtigen.
Luftreinigende Pflanze
Als luftreinigende Pflanzen werden Arten bezeichnet, denen eine positive Wirkung auf das Raumklima zugeschrieben wird. Dazu zählen unter anderem Grünlilien, Einblatt und Bogenhanf. Die tatsächliche Wirkung in Wohnräumen ist jedoch begrenzt und hängt von vielen Faktoren ab.
Mineralisches Substrat
Ein mineralisches Substrat besteht aus Materialien wie Bims, Lava, Zeolith oder Perlit. Es bietet eine hervorragende Belüftung der Wurzeln und eignet sich besonders für Aronstabgewächse, Sukkulenten und Hydrokulturen. Bekannte mineralische Substrate sind beispielsweise Lechuza Pon, Vulkatec Pon, Mineral Mix oder selbst zusammengestellte Mischungen.
Monstera
Monstera gehört zu den beliebtesten Zimmerpflanzen und ist für ihre großen, geschlitzten oder durchlöcherten Blätter bekannt. Sie bevorzugt einen hellen Standort mit indirektem Licht und ein luftiges Substrat.
Moosstab
Ein Moosstab dient kletternden Pflanzen als Rankhilfe. Seine feuchte Oberfläche unterstützt viele Arten dabei, Luftwurzeln zu bilden und größere Blätter auszubilden. Er wird meist mit feuchtem Sphagnum-Moos gefüllt, in das Luftwurzeln einwachsen können. Dadurch erhalten Pflanzen wie Monstera, Philodendron oder Epipremnum besseren Halt und entwickeln häufig größere sowie kräftigere Blätter.
Mutation
Eine Mutation ist eine natürliche genetische Veränderung einer Pflanze. Sie kann beispielsweise zu außergewöhnlichen Blattfarben oder Panaschierungen führen.
Mutterpflanze
Als Mutterpflanze bezeichnet man die Pflanze, von der Stecklinge, Ableger, Rhizome oder Kindel zur Vermehrung entnommen werden.
Mikroklima
Das Mikroklima beschreibt die unmittelbaren Umweltbedingungen rund um eine Pflanze, beispielsweise Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftbewegung. Es kann sich deutlich vom übrigen Raumklima unterscheiden.
Mikroorganismen
Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze leben natürlicherweise im Substrat. Viele von ihnen fördern die Nährstoffverfügbarkeit und unterstützen ein gesundes Wurzelwachstum.
Milben
Milben sind winzige Spinnentiere. Während einige Arten als Nützlinge eingesetzt werden, zählen Spinnmilben zu den häufigsten Schädlingen an Zimmerpflanzen.
Moos
Moos, insbesondere Sphagnum-Moos, wird häufig zur Bewurzelung von Stecklingen, zum Abmoosen oder als Bestandteil luftiger Pflanzensubstrate verwendet.
Moosbildung
Moosbildung auf der Substratoberfläche weist häufig auf dauerhaft hohe Feuchtigkeit und geringe Luftzirkulation hin. Sie ist meist harmlos, sollte jedoch beobachtet werden.
Musa (Bananenpflanze)
Musa ist die botanische Gattung der Bananenpflanzen. Sie wächst schnell, benötigt viel Licht, Wärme und eine gleichmäßige Wasserversorgung.
Nährstoffe
Nährstoffe sind lebenswichtige Elemente, die Pflanzen für Wachstum, Blattbildung und Wurzelentwicklung benötigen. Sie werden in Makro- und Mikronährstoffe unterteilt und über die Wurzeln aufgenommen.
Nährstoffmangel
Ein Nährstoffmangel führt häufig zu Verfärbungen, Wachstumsstörungen oder kleinen Blättern. Die Symptome unterscheiden sich je nach fehlendem Nährstoff. Er lässt sich durch eine bedarfsgerechte Düngung mit einem geeigneten Pflanzendünger sowie regelmäßiges Umtopfen in frisches, nährstoffreiches Substrat meist vermeiden oder ausgleichen.
Nährstoffüberschuss
Ein Überschuss an Nährstoffen entsteht meist durch zu häufiges oder zu starkes Düngen. Typische Anzeichen sind braune Blattspitzen, Wurzelschäden oder Salzablagerungen im Substrat.
Nebelbewässerung
Die Nebelbewässerung erhöht durch feinen Wassernebel kurzfristig die Luftfeuchtigkeit. Sie wird vor allem in Gewächshäusern und bei empfindlichen tropischen Pflanzen eingesetzt.
Nebenwurzel
Nebenwurzeln verzweigen sich von der Hauptwurzel und vergrößern die Oberfläche zur Aufnahme von Wasser und Nährstoffen.
Nematoden
Nematoden sind Fadenwürmer, die je nach Art nützlich oder schädlich sein können. Nützliche Nematoden werden biologisch zur Bekämpfung von Schädlingen wie Trauermückenlarven eingesetzt.
Neuaustrieb
Als Neuaustrieb bezeichnet man frisch gebildete Blätter oder Triebe. Ein kräftiger Neuaustrieb ist ein Zeichen für gesundes Wachstum und gute Pflegebedingungen.
Neupflanzung
Die Neupflanzung beschreibt das erstmalige Einsetzen einer Pflanze in ein geeignetes Substrat oder Pflanzgefäß. Dabei sollte auf die passende Topfgröße und ein geeignetes Substrat geachtet werden.
Neutraler pH-Wert
Ein neutraler pH-Wert liegt bei etwa 7. Die meisten Zimmerpflanzen bevorzugen jedoch ein leicht saures Substrat mit einem pH-Wert zwischen etwa 5,5 und 6,5.
Node (Knoten, Nodie)
Als Node bezeichnet man im Englischen den Knoten eines Triebes. An dieser Stelle entstehen Blätter, Luftwurzeln oder neue Triebe – deshalb ist eine Node für die Vermehrung über Stecklinge besonders wichtig.
Nützlinge
Nützlinge sind Tiere oder Organismen, die Schädlinge auf natürliche Weise bekämpfen. Zu den bekanntesten Nützlingen zählen Marienkäfer, Raubmilben, Florfliegenlarven und bestimmte Nematoden.
Ökologische Schädlingsbekämpfung
Die ökologische Schädlingsbekämpfung setzt auf natürliche Methoden anstelle chemischer Pflanzenschutzmittel. Dazu gehören Nützlinge, Neemöl, Schmierseifenlösungen oder das frühzeitige Entfernen befallener Pflanzenteile.
Organischer Dünger
Organischer Dünger besteht aus natürlichen Rohstoffen wie Kompost, Pflanzenresten oder tierischen Bestandteilen. Die enthaltenen Nährstoffe werden nach und nach freigesetzt und fördern langfristig ein gesundes Bodenleben.
Osmosewasser
Osmosewasser ist nahezu frei von Kalk, Salzen und anderen Mineralstoffen. Es eignet sich besonders für kalkempfindliche Zimmerpflanzen wie Alocasien, Calatheen, Karnivoren oder viele Orchideen und kann bei Bedarf mit Leitungswasser gemischt werden.
Oxidativer Stress
Oxidativer Stress entsteht, wenn Pflanzen durch starke Sonneneinstrahlung, Trockenheit, Staunässe oder andere Belastungen geschädigt werden. Eine artgerechte Pflege hilft, solchen Stress zu vermeiden.
Panaschierung
Eine Panaschierung bezeichnet unterschiedlich gefärbte Bereiche auf den Blättern einer Pflanze. Sie entsteht durch einen geringeren oder fehlenden Chlorophyllgehalt und macht viele Zimmerpflanzen besonders attraktiv.
Perlit
Perlit ist ein aufgeschäumtes vulkanisches Gestein, das häufig als Substratzusatz verwendet wird. Es verbessert die Belüftung der Wurzeln, lockert das Substrat auf und reduziert das Risiko von Staunässe.
Photosynthese
Die Photosynthese ist der Prozess, bei dem Pflanzen mithilfe von Licht, Wasser und Kohlendioxid Zucker und Sauerstoff produzieren. Sie bildet die Grundlage für das Wachstum jeder Pflanze.
pH-Wert
Der pH-Wert beschreibt den Säure- oder Basengehalt eines Substrats oder Gießwassers. Die meisten Zimmerpflanzen bevorzugen einen leicht sauren pH-Wert zwischen etwa 5,5 und 6,5.
Philodendron
Philodendren gehören zu den beliebtesten tropischen Zimmerpflanzen. Viele Arten wachsen kletternd und entwickeln an einer Rankhilfe oder einem Moosstab besonders große und kräftige Blätter.
Pilzbefall
Ein Pilzbefall kann Blätter, Stängel oder Wurzeln befallen und zeigt sich häufig durch Flecken, Schimmel oder Fäulnis. Gute Luftzirkulation, angepasstes Gießverhalten und sauberes Werkzeug helfen, Pilzkrankheiten vorzubeugen.
Pinienrinde
Pinienrinde ist ein beliebter Bestandteil luftiger Pflanzensubstrate. Sie verbessert die Drainage und eignet sich besonders für Orchideen sowie Aronstabgewächse.
Pflanzenlampe
Pflanzenlampen liefern das für die Photosynthese notwendige Lichtspektrum und gleichen Lichtmangel aus. Sie sind besonders in den lichtarmen Wintermonaten oder an dunklen Standorten hilfreich.
Pflanzenschutz
Pflanzenschutz umfasst alle Maßnahmen, die Pflanzen vor Schädlingen, Krankheiten und anderen Schäden schützen. Vorbeugende Pflege ist dabei meist wirksamer als eine spätere Behandlung.
Pflanzgefäß
Ein Pflanzgefäß dient als Behälter für Pflanze und Substrat. Es sollte ausreichend groß sein und idealerweise über ein Abflussloch verfügen, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann.
Pflanzgranulat
Pflanzgranulate bestehen aus mineralischen Materialien wie Lava, Bims, Zeolith oder Blähton. Sie werden als Substrat oder Substratzusatz verwendet und sorgen für eine gute Belüftung sowie eine gleichmäßige Wasserversorgung.
Pflanzenpass
Der Pflanzenpass ist ein offizielles Dokument innerhalb der Europäischen Union. Er bestätigt, dass eine Pflanze auf bestimmte Schädlinge untersucht wurde und innerhalb der EU gehandelt werden darf.
Pflanzenstärkungsmittel
Pflanzenstärkungsmittel fördern die Widerstandskraft von Pflanzen gegen Stress und Krankheiten. Im Gegensatz zu Pflanzenschutzmitteln bekämpfen sie Schädlinge oder Krankheitserreger nicht direkt.
Pflanzensteckbrief
Ein Pflanzensteckbrief fasst die wichtigsten Informationen zu einer Pflanzenart zusammen. Dazu gehören unter anderem Lichtbedarf, Wasserbedarf, Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Besonderheiten.
Pikieren
Pikieren bezeichnet das vorsichtige Vereinzeln von Sämlingen nach der Keimung. Dadurch erhalten die jungen Pflanzen mehr Platz für ihre weitere Entwicklung.
Pinzieren
Beim Pinzieren werden junge Triebspitzen entfernt, um die Verzweigung und ein buschigeres Wachstum zu fördern.
Pothos (Epipremnum aureum)
Pothos ist die englische Bezeichnung für das Goldene Efeutute (Epipremnum aureum). Die pflegeleichte Kletterpflanze wächst schnell und eignet sich hervorragend für Anfänger.
Propagationsbox
Eine Propagationsbox ist ein geschlossenes Behältnis zur Vermehrung von Pflanzen. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit lassen sich Stecklinge und Ableger häufig schneller und erfolgreicher bewurzeln.
Propagieren
Propagieren ist der englische Begriff für das Vermehren von Pflanzen. Gemeint ist die Anzucht neuer Pflanzen, beispielsweise durch Stecklinge, Ableger, Teilung oder Aussaat.
Quetschung
Eine Quetschung entsteht durch mechanische Beschädigungen an Blättern, Trieben oder Wurzeln. Betroffene Pflanzenteile können sich verfärben oder absterben, erholen sich bei leichten Verletzungen jedoch oft von selbst.
Quarantäne
Neue oder von Schädlingen befallene Pflanzen sollten zunächst in Quarantäne gestellt werden. Dadurch lässt sich verhindern, dass sich Schädlinge oder Krankheiten auf andere Zimmerpflanzen ausbreiten.
Quick Pot
Quick Pots sind wiederverwendbare Anzuchtplatten mit einzelnen Pflanzzellen für die Aussaat und Jungpflanzenanzucht. Sie erleichtern das Pikieren und sorgen für eine gleichmäßige Entwicklung der Wurzeln.
Quellsubstrat
Quellsubstrat ist ein gepresstes Anzuchtmedium, das nach Zugabe von Wasser aufquillt. Es wird häufig für Samen, Stecklinge und Jungpflanzen verwendet.
Raubmilben
Raubmilben sind Nützlinge, die zur biologischen Bekämpfung von Schädlingen wie Spinnmilben, Thripsen oder Weichhautmilben eingesetzt werden. Sie sind für Pflanzen und Menschen unbedenklich und vermehren sich bei ausreichendem Nahrungsangebot.
Rankhilfe
Eine Rankhilfe unterstützt kletternde Pflanzen beim aufrechten Wachstum. Moosstäbe, Rankgitter oder Kokosstäbe geben den Trieben Halt und fördern bei vielen Arten größere Blätter.
Rankpflanze
Rankpflanzen bilden lange Triebe und wachsen mithilfe von Luftwurzeln, Ranken oder Kletterhilfen nach oben. Zu den bekanntesten Zimmerpflanzen gehören Monstera, Philodendron und Epipremnum.
Regenwasser
Regenwasser ist weich und enthält nur wenig Kalk. Es eignet sich besonders gut zum Gießen kalkempfindlicher Zimmerpflanzen wie Alocasien, Calatheen oder Karnivoren.
Rhizom
Ein Rhizom ist ein unterirdischer oder oberirdisch kriechender Spross, in dem Pflanzen Wasser und Nährstoffe speichern können. Viele Zimmerpflanzen wie Alocasien oder Zamioculcas vermehren sich über Rhizome.
Rhizomfäule
Rhizomfäule entsteht meist durch dauerhaft zu feuchtes Substrat oder Staunässe. Betroffene Rhizome werden weich, verfärben sich und sollten entfernt werden.
Rindenmulch
Rindenmulch besteht aus zerkleinerter Baumrinde und wird überwiegend im Garten verwendet. Für Zimmerpflanzen eignet er sich nur bedingt und wird höchstens als dekorative Abdeckung eingesetzt.
Rindensubstrat
Rindensubstrat besteht überwiegend aus Pinienrinde oder anderer Baumrinde. Es sorgt für eine lockere Struktur und wird besonders für Orchideen sowie viele Aronstabgewächse verwendet.
Ruhephase
Während der Ruhephase wachsen viele Pflanzen langsamer und benötigen weniger Wasser sowie kaum Dünger. Sie tritt häufig im Herbst und Winter auf und ist ein natürlicher Bestandteil des Wachstumszyklus.
Rückschnitt
Ein Rückschnitt fördert die Verzweigung, entfernt abgestorbene Pflanzenteile und kann das Wachstum anregen. Verwendet werden sollte stets sauberes und scharfes Werkzeug.
Rötliche Blattunterseiten
Rötliche Blattunterseiten sind bei einigen Pflanzenarten, wie bestimmten Alocasien oder Philodendren, ein natürliches Merkmal. Treten sie plötzlich auf, können sie jedoch auch auf Stress oder starke Sonneneinstrahlung hinweisen.
RLF (Relative Luftfeuchtigkeit)
RLF ist die Abkürzung für relative Luftfeuchtigkeit. Viele tropische Zimmerpflanzen wachsen am besten bei einer relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 50 und 70 %.
Root Rot (Wurzelfäule)
Root Rot ist die englische Bezeichnung für Wurzelfäule. Sie entsteht meist durch Staunässe und macht sich durch weiche, dunkel verfärbte Wurzeln sowie nachlassendes Wachstum bemerkbar.
Rooting Hormone (Bewurzelungshormon)
Rooting Hormone ist der englische Begriff für Bewurzelungshormone. Sie werden als Pulver, Gel oder Flüssigkeit angeboten und können die Wurzelbildung bei Stecklingen unterstützen.
Sämling
Ein Sämling ist eine junge Pflanze, die aus einem Samen gekeimt ist. In den ersten Wochen benötigt er gleichmäßige Feuchtigkeit, ausreichend Licht und Schutz vor starker Sonneneinstrahlung.
Samen
Samen enthalten den Keim einer neuen Pflanze sowie Nährstoffreserven für die Keimung. Je nach Pflanzenart unterscheiden sich die Anforderungen an Licht, Temperatur und Feuchtigkeit.
Samenkapsel
Eine Samenkapsel ist die Frucht vieler Pflanzenarten und enthält die Samen. Nach der Reife kann sie zur Gewinnung von Saatgut geerntet werden.
Samenvermehrung
Die Samenvermehrung ist eine generative Vermehrungsmethode. Sie ermöglicht die Anzucht neuer Pflanzen, allerdings unterscheiden sich Sämlinge bei panaschierten Pflanzen oft von der Mutterpflanze.
Saugschädlinge
Saugschädlinge ernähren sich vom Pflanzensaft und schwächen dadurch die Pflanze. Zu ihnen zählen unter anderem Blattläuse, Thripse, Schildläuse, Wollläuse und Spinnmilben.
Schädlinge
Schädlinge können Pflanzen durch Saugen, Beißen oder Fraß schädigen. Eine regelmäßige Kontrolle der Blätter und des Substrats hilft, einen Befall frühzeitig zu erkennen.
Schattenpflanzen
Schattenpflanzen kommen mit wenig Licht zurecht und eignen sich gut für weniger helle Standorte. Direkte Sonneneinstrahlung vertragen viele dieser Arten nur schlecht.
Schildläuse
Schildläuse sind saugende Schädlinge, die sich mit einem festen Schild auf Blättern und Trieben schützen. Sie scheiden Honigtau aus und können das Wachstum der Pflanze deutlich beeinträchtigen.
Schimmel
Schimmel auf der Substratoberfläche entsteht häufig durch dauerhaft feuchte Erde und mangelnde Luftzirkulation. Meist hilft es, die oberste Erdschicht zu entfernen und das Gießverhalten anzupassen.
Schmierseife
Schmierseife wird häufig zur Bekämpfung von Blattläusen, Wollläusen oder Schildläusen eingesetzt. Sie sollte nur in geeigneter Verdünnung verwendet und anschließend gründlich von empfindlichen Pflanzen abgespült werden.
Schneiden
Das Schneiden von Pflanzen dient der Vermehrung, dem Rückschnitt oder dem Entfernen abgestorbener Pflanzenteile. Dabei sollte stets sauberes und scharfes Werkzeug verwendet werden.
Schnittstelle
Die Schnittstelle ist die Stelle, an der eine Pflanze geschnitten wurde. Sie sollte sauber verheilen und bei empfindlichen Pflanzen vor übermäßiger Feuchtigkeit geschützt werden.
Selbstbewässerungstopf
Ein Selbstbewässerungstopf versorgt Pflanzen über ein Wasserreservoir kontinuierlich mit Feuchtigkeit. Besonders praktisch ist er für Pflanzen mit gleichmäßigem Wasserbedarf oder bei längerer Abwesenheit.
Sphagnum-Moos
Sphagnum-Moos ist ein besonders wasserspeicherndes Torfmoos. Es wird häufig zum Bewurzeln von Stecklingen, zum Füllen von Moosstäben, für Kokedamas oder als Bestandteil luftiger Pflanzensubstrate verwendet.
Spinnmilben
Spinnmilben gehören zu den häufigsten Schädlingen an Zimmerpflanzen. Sie bilden feine Gespinste und verursachen helle Sprenkel auf den Blättern, besonders bei trockener Luft.
Springschwänze
Springschwänze sind kleine, weißliche Bodenbewohner, die sich von abgestorbenem organischem Material, Pilzen und Mikroorganismen ernähren. Sie gelten als Nützlinge und tragen zur Zersetzung organischer Stoffe sowie zu einem gesunden Bodenleben bei. Ein vermehrtes Auftreten weist häufig auf dauerhaft feuchtes Substrat hin, schadet gesunden Zimmerpflanzen jedoch in der Regel nicht.
Sprühflasche
Eine Sprühflasche wird verwendet, um Blätter oder Sphagnum-Moos leicht zu befeuchten. Sie eignet sich auch zum Ausbringen von Pflanzenstärkungsmitteln oder biologischen Schädlingsbekämpfungsmitteln.
Sprühen
Das Besprühen erhöht kurzfristig die Luftfeuchtigkeit auf der Blattoberfläche. Es ersetzt jedoch keinen Luftbefeuchter und ist für viele Pflanzen nur begrenzt wirksam.
Staunässe
Staunässe entsteht, wenn überschüssiges Wasser nicht aus dem Topf ablaufen kann. Sie gehört zu den häufigsten Ursachen für Wurzel- und Rhizomfäule.
Steckling
Ein Steckling ist ein abgeschnittener Pflanzenteil, aus dem eine neue Pflanze heranwachsen kann. Für eine erfolgreiche Bewurzelung sollte der Steckling mindestens einen Knoten (Node) besitzen.
Stecklingsvermehrung
Die Stecklingsvermehrung ist eine der beliebtesten Methoden zur Vermehrung von Zimmerpflanzen. Je nach Pflanzenart können Stecklinge in Wasser, Sphagnum-Moos, Perlit oder einem geeigneten Substrat bewurzelt werden.
Substrat
Substrat ist das Medium, in dem Pflanzen wachsen und ihre Wurzeln verankern. Je nach Pflanzenart kommen Erde, mineralische Mischungen oder Kombinationen aus beiden zum Einsatz.
Substratmischung
Eine Substratmischung besteht aus verschiedenen Bestandteilen wie Erde, Pinienrinde, Perlit, Lava, Bims, Zeolith oder Kokoschips. Die Zusammensetzung sollte an die Bedürfnisse der jeweiligen Pflanzenart angepasst werden.
Synthetischer Dünger
Synthetischer Dünger enthält Nährstoffe in mineralischer Form und wirkt meist schneller als organischer Dünger. Er sollte sorgfältig dosiert werden, um Überdüngung und Wurzelschäden zu vermeiden.
Tauchen
Beim Tauchen wird der Pflanztopf vollständig oder teilweise in Wasser gestellt, bis sich das Substrat vollgesogen hat. Anschließend sollte überschüssiges Wasser vollständig ablaufen, um Staunässe zu vermeiden.
Temperatur
Die Temperatur beeinflusst Wachstum, Wasserbedarf und Stoffwechsel einer Pflanze. Die meisten tropischen Zimmerpflanzen fühlen sich bei Temperaturen zwischen 18 und 27 °C wohl.
Terrakottatopf
Terrakottatöpfe bestehen aus gebranntem Ton und sind luft- sowie wasserdurchlässig. Dadurch trocknet das Substrat schneller ab als in Kunststofftöpfen.
Terrarium
Ein Terrarium eignet sich für Pflanzen, die eine dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit bevorzugen. Besonders Moose, Farne, Fittonien und kleine tropische Pflanzen gedeihen darin gut.
Thripse
Thripse sind kleine, saugende Schädlinge, die silbrige Fraßspuren und schwarze Kotpunkte auf den Blättern hinterlassen. Sie vermehren sich schnell und sollten möglichst früh bekämpft werden.
Thripslarven
Thripslarven sind die jungen Entwicklungsstadien der Thripse. Sie ernähren sich ebenfalls vom Pflanzensaft und tragen maßgeblich zur Schädigung der Pflanze bei.
Tissue Culture (Gewebekultur)
Tissue Culture, auf Deutsch Gewebekultur, ist ein Verfahren zur Vermehrung von Pflanzen unter sterilen Laborbedingungen. Dabei werden kleinste Pflanzenteile auf einem speziellen Nährmedium kultiviert, bis daraus neue Pflanzen entstehen. Diese Methode ermöglicht die schnelle Vermehrung großer Stückzahlen sowie die Produktion krankheitsfreier Pflanzen und wird besonders bei seltenen oder stark nachgefragten Zimmerpflanzen eingesetzt.
Topf
Der Topf dient als Behälter für Pflanze und Substrat. Er sollte ausreichend Platz für die Wurzeln bieten und idealerweise über ein Abflussloch verfügen.
Topfgröße
Die richtige Topfgröße ist entscheidend für gesundes Wurzelwachstum. Beim Umtopfen reicht in der Regel ein Topf, der etwa 2–5 cm größer im Durchmesser ist als der vorherige.
Topfgebunden
Als topfgebunden bezeichnet man Pflanzen, deren Wurzeln den Topf nahezu vollständig ausgefüllt haben. Ein Umtopfen in ein größeres Pflanzgefäß fördert das weitere Wachstum.
Topfpflanze
Eine Topfpflanze ist eine Pflanze, die dauerhaft in einem Pflanzgefäß kultiviert wird. Die meisten Zimmerpflanzen gehören zu dieser Kategorie.
Topfsubstrat
Topfsubstrat ist speziell für die Kultur von Pflanzen im Topf entwickelt. Je nach Pflanzenart unterscheidet es sich in seiner Zusammensetzung und Wasserspeicherfähigkeit.
Topfwechsel
Ein Topfwechsel erfolgt, wenn die Pflanze mehr Platz für ihre Wurzeln benötigt oder das Substrat erneuert werden soll. Der beste Zeitpunkt dafür ist meist das Frühjahr.
Torf
Torf wurde früher häufig als Bestandteil von Pflanzenerde verwendet. Aus ökologischen Gründen greifen heute viele Hersteller auf torfreduzierte oder torffreie Alternativen wie Kokosfasern oder Rindenhumus zurück.
Torffreies Substrat
Torffreie Substrate verzichten vollständig auf Torf und bestehen häufig aus Kokosfasern, Holzfasern, Rindenhumus oder Kompost. Sie gelten als umweltfreundlichere Alternative zu torfhaltigen Erden.
Tontopf
Tontöpfe sind atmungsaktiv und ermöglichen einen guten Luftaustausch im Wurzelbereich. Dadurch trocknet das Substrat schneller aus als in Kunststofftöpfen.
Trieb
Ein Trieb ist ein wachsender Spross einer Pflanze, an dem Blätter, Knoten und gegebenenfalls Blüten entstehen. Gesunde Triebe sind ein Zeichen für aktives Wachstum.
Triebspitze
Die Triebspitze ist der oberste, aktiv wachsende Teil eines Triebes. Durch das Entfernen der Triebspitze (Pinzieren) lässt sich ein buschigeres Wachstum fördern.
Trauermücken
Trauermücken sind häufige Schädlinge in Zimmerpflanzen. Während die erwachsenen Tiere meist harmlos sind, können ihre Larven feine Wurzeln schädigen und besonders Jungpflanzen schwächen.
Trauermückenlarven
Trauermückenlarven leben im feuchten Substrat und ernähren sich von organischem Material sowie feinen Wurzeln. Gegen sie werden häufig Nematoden oder Gelbtafeln in Kombination mit angepasstem Gießverhalten eingesetzt.
Transpiration
Transpiration bezeichnet die Verdunstung von Wasser über die Blätter. Sie unterstützt den Wassertransport innerhalb der Pflanze und trägt zur Temperaturregulierung bei.
Treibhaus
Ein Treibhaus schafft kontrollierte Bedingungen mit hoher Luftfeuchtigkeit und gleichmäßigen Temperaturen. Für Zimmerpflanzen werden häufig kleine Anzuchtgewächshäuser oder Propagationsboxen verwendet.
Tropenpflanzen
Tropenpflanzen stammen aus tropischen Regionen mit ganzjährig warmem Klima. Sie bevorzugen meist hohe Luftfeuchtigkeit, gleichmäßige Temperaturen und helles, indirektes Licht.
Trockenschäden
Trockenschäden entstehen durch Wassermangel oder sehr trockene Luft. Typische Anzeichen sind braune Blattspitzen, eingerollte Blätter oder vertrocknete Blattränder.
Trockenstress
Trockenstress entsteht, wenn eine Pflanze über längere Zeit zu wenig Wasser erhält. Dadurch können Wachstum, Blattentwicklung und die allgemeine Vitalität deutlich beeinträchtigt werden.
Teilung
Die Teilung ist eine Vermehrungsmethode, bei der eine Pflanze in mehrere eigenständige Pflanzen aufgeteilt wird. Sie eignet sich besonders für Arten mit mehreren Trieben oder Rhizomen, wie Zamioculcas, Spathiphyllum oder Sansevieria.
Übertopf
Ein Übertopf ist ein dekoratives Pflanzgefäß ohne Abflussloch, in das der Kulturtopf gestellt wird. Überschüssiges Gießwasser sollte regelmäßig entfernt werden, um Staunässe zu vermeiden.
Umtopfen
Beim Umtopfen wird eine Pflanze in frisches Substrat und gegebenenfalls in einen größeren Topf gesetzt. Dies fördert gesundes Wurzelwachstum und versorgt die Pflanze mit neuen Nährstoffen.
Umtopfzeit
Die beste Zeit zum Umtopfen ist das Frühjahr, wenn die Pflanzen in ihre Wachstumsphase starten. Notfälle wie Wurzelfäule oder stark verdichtetes Substrat können jedoch jederzeit ein Umtopfen erforderlich machen.
Untersetzer
Ein Untersetzer fängt überschüssiges Gießwasser auf und schützt Möbel oder Fensterbänke. Stehendes Wasser sollte nach dem Gießen entfernt werden, damit keine Staunässe entsteht.
Unterwässerung
Unterwässerung entsteht, wenn eine Pflanze über längere Zeit zu wenig Wasser erhält. Typische Anzeichen sind schlaffe Blätter, Trockenstress und braune Blattränder.
Überwässerung
Überwässerung gehört zu den häufigsten Pflegefehlern bei Zimmerpflanzen. Dauerhaft nasses Substrat kann zu Sauerstoffmangel an den Wurzeln sowie zu Wurzel- oder Rhizomfäule führen.
Unglasierter Tontopf
Unglasierte Tontöpfe sind besonders atmungsaktiv und geben Feuchtigkeit über ihre Oberfläche ab. Dadurch trocknet das Substrat schneller als in glasierten Töpfen oder Kunststofftöpfen.
Umluft
Eine leichte Umluft verbessert die Luftzirkulation rund um die Pflanzen und kann Pilzkrankheiten vorbeugen. Starke oder kalte Zugluft sollte jedoch vermieden werden.
Umgebungsfeuchtigkeit
Die Umgebungsfeuchtigkeit beschreibt die Luftfeuchtigkeit am Standort einer Pflanze. Tropische Zimmerpflanzen profitieren meist von einer relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 50 und 70 %.
Ungeziefer
Als Ungeziefer werden umgangssprachlich verschiedene Schädlinge bezeichnet, die an Zimmerpflanzen auftreten können. Dazu gehören unter anderem Thripse, Spinnmilben, Schildläuse, Wollläuse und Trauermücken.
Unkraut
Unkraut tritt bei Zimmerpflanzen nur selten auf, kann aber durch verunreinigtes Substrat oder eingeschleppte Samen entstehen. Es konkurriert mit der Pflanze um Wasser und Nährstoffe und sollte entfernt werden.
Universalerde
Universalerde ist eine vielseitig einsetzbare Blumenerde für zahlreiche Pflanzenarten. Für viele tropische Zimmerpflanzen sollte sie jedoch mit Zusätzen wie Perlit, Pinienrinde, Kokoschips oder Bims an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden.
Universaldünger
Universaldünger enthält die wichtigsten Makro- und Mikronährstoffe und eignet sich für viele Zimmerpflanzen. Für Arten mit besonderen Ansprüchen können jedoch spezialisierte Dünger sinnvoller sein.
UV-Licht
UV-Licht ist ein Bestandteil des Sonnenlichts. In normalen Mengen schadet es den meisten Zimmerpflanzen nicht, intensive direkte Sonneneinstrahlung kann jedoch empfindliche Blätter verbrennen.
UV-Pflanzenlampe
UV-Pflanzenlampen geben zusätzlich ultraviolettes Licht ab. Für die meisten Zimmerpflanzen sind sie jedoch nicht notwendig, da herkömmliche Pflanzenlampen mit geeignetem Vollspektrumlicht für gesundes Wachstum ausreichen.
Ursprungshabitat
Das Ursprungshabitat beschreibt den natürlichen Lebensraum einer Pflanze. Die Kenntnis des Habitats hilft dabei, Licht-, Temperatur-, Luftfeuchtigkeits- und Wasseransprüche besser zu verstehen und nachzuahmen.
Variegation (Panaschierung)
Variegation ist der englische Begriff für Panaschierung. Dabei besitzen Blätter unterschiedlich gefärbte Bereiche, weil dort weniger oder kein Chlorophyll gebildet wird.
Variegata
Variegata ist ein botanischer Zusatz im Pflanzennamen und weist auf panaschierte Blätter hin. Diese zeigen häufig weiße, cremefarbene, gelbe oder hellgrüne Muster.
Vegetationspunkt
Der Vegetationspunkt ist das aktive Wachstumszentrum einer Pflanze. Hier entstehen neue Blätter, Triebe oder Blüten, weshalb dieser Bereich besonders empfindlich gegenüber Beschädigungen und Staunässe ist.
Vegetative Vermehrung
Die vegetative Vermehrung erfolgt ohne Samen, beispielsweise durch Stecklinge, Ableger, Kindel oder Teilung. Die neue Pflanze ist dabei genetisch mit der Mutterpflanze identisch.
Vergeilung
Von Vergeilung spricht man, wenn Pflanzen aufgrund von Lichtmangel lange, dünne Triebe mit großen Abständen zwischen den Blättern bilden. Ein hellerer Standort oder eine Pflanzenlampe kann diesem Wachstum entgegenwirken.
Verholzung
Verholzung beschreibt den natürlichen Prozess, bei dem Triebe mit zunehmendem Alter fester und stabiler werden. Viele Zimmerpflanzen entwickeln im Laufe der Zeit teilweise verholzte Stängel.
Vermehrung
Die Vermehrung umfasst alle Methoden zur Anzucht neuer Pflanzen. Zu den häufigsten Verfahren gehören Stecklinge, Kindel, Teilung, Abmoosen und die Aussaat.
Vermehrungsstation
Eine Vermehrungsstation dient der Bewurzelung von Stecklingen. Sie besteht häufig aus Glasgefäßen oder Reagenzgläsern und wird dekorativ im Wohnraum verwendet.
Vermehrungssubstrat
Vermehrungssubstrate sind besonders locker, luftig und nährstoffarm. Häufig werden Perlit, Sphagnum-Moos, Kokosfasern oder feine Anzuchterde verwendet.
Vermiculit
Vermiculit ist ein mineralischer Substratzusatz, der Wasser und Nährstoffe sehr gut speichert. Er wird häufig für Aussaaten, Stecklinge oder als Bestandteil von Substratmischungen verwendet.
Verdunstung
Verdunstung bezeichnet den Wasserverlust über die Blätter einer Pflanze. Sie ist ein natürlicher Prozess und eng mit der Transpiration verbunden.
Versalzung
Versalzung entsteht durch die Ansammlung von Düngesalzen im Substrat. Sie kann Wurzeln schädigen und führt häufig zu braunen Blattspitzen oder Wachstumsproblemen. Regelmäßiges Durchspülen des Substrats und eine angepasste Düngung helfen, Versalzungen vorzubeugen.
Vollspektrumlampe
Eine Vollspektrumlampe erzeugt ein Lichtspektrum, das dem natürlichen Tageslicht ähnelt. Sie eignet sich hervorragend als Pflanzenlampe und unterstützt gesundes Wachstum an lichtarmen Standorten.
Vulkangestein
Vulkangestein wie Lava oder Bims wird häufig als Bestandteil hochwertiger Pflanzensubstrate verwendet. Es verbessert die Drainage, lockert das Substrat auf und sorgt für eine gute Belüftung der Wurzeln.
Vulkatec Pon
Vulkatec Pon ist ein mineralisches Pflanzensubstrat aus verschiedenen vulkanischen Gesteinen. Ähnlich wie Lechuza Pon speichert es Wasser und Nährstoffe, sorgt gleichzeitig aber für eine ausgezeichnete Belüftung der Wurzeln und eignet sich für viele Zimmerpflanzen.
Viruskrankheiten
Viruskrankheiten können Verfärbungen, Mosaikmuster oder Wachstumsstörungen verursachen. Da sie nicht heilbar sind, sollten betroffene Pflanzen möglichst isoliert und stark befallene Exemplare entsorgt werden.
Vitalität
Die Vitalität beschreibt den allgemeinen Gesundheitszustand und die Widerstandskraft einer Pflanze. Kräftiges Wachstum, gesunde Wurzeln und sattgrüne Blätter sind typische Anzeichen für eine hohe Vitalität.
Wachstum
Das Wachstum beschreibt die Entwicklung einer Pflanze durch die Bildung neuer Blätter, Triebe und Wurzeln. Es wird unter anderem von Licht, Temperatur, Wasser, Nährstoffen und Luftfeuchtigkeit beeinflusst.
Wachstumsphase
Die Wachstumsphase ist der Zeitraum, in dem Pflanzen besonders aktiv neue Blätter, Triebe und Wurzeln bilden. Während dieser Zeit benötigen sie meist mehr Wasser und Nährstoffe.
Wachstumspunkt
Der Wachstumspunkt ist der Bereich, an dem neue Blätter oder Triebe entstehen. Er sollte vor Beschädigungen und Staunässe geschützt werden, da er für das weitere Wachstum der Pflanze entscheidend ist.
Wachstumsstopp
Ein Wachstumsstopp kann durch Lichtmangel, ungeeignete Temperaturen, Wurzelprobleme, Nährstoffmangel oder die natürliche Ruhephase verursacht werden. Die Ursache sollte geprüft werden, bevor Maßnahmen ergriffen werden.
Warmhauspflanze
Warmhauspflanzen stammen aus tropischen Regionen und benötigen ganzjährig warme Temperaturen. Die meisten beliebten Zimmerpflanzen gehören zu dieser Gruppe.
Wassergaben
Die Wassergaben sollten stets an die Bedürfnisse der jeweiligen Pflanzenart angepasst werden. Zwischen den Wassergaben darf das Substrat bei vielen Pflanzen leicht antrocknen, während andere Arten dauerhaft leicht feucht stehen möchten.
Wasserbedarf
Der Wasserbedarf ist von Pflanzenart, Standort, Temperatur und Jahreszeit abhängig. Während der Wachstumsphase benötigen viele Zimmerpflanzen mehr Wasser als in der Ruhephase.
Wasserhaushalt
Der Wasserhaushalt beschreibt die Aufnahme, Speicherung und Verdunstung von Wasser innerhalb der Pflanze. Ein ausgeglichener Wasserhaushalt ist entscheidend für gesundes Wachstum.
Wasserqualität
Die Wasserqualität beeinflusst das Wachstum vieler Zimmerpflanzen. Kalkempfindliche Arten profitieren von Regenwasser, Osmosewasser oder gefiltertem Leitungswasser.
Wasserreservoir
Ein Wasserreservoir speichert Gießwasser und gibt es nach Bedarf an die Pflanze ab. Es ist Bestandteil vieler Selbstbewässerungssysteme.
Wasserspeicher
Als Wasserspeicher dienen verdickte Blätter, Stängel oder Wurzeln, in denen Pflanzen Wasser für Trockenzeiten einlagern. Besonders Sukkulenten besitzen ausgeprägte Wasserspeicher.
Wasserstandsanzeiger
Ein Wasserstandsanzeiger zeigt den Füllstand des Wasserreservoirs in Hydrokultur- oder Selbstbewässerungstöpfen an. Er erleichtert die richtige Bewässerung und hilft, Überwässerung zu vermeiden.
Weichhautmilben
Weichhautmilben sind sehr kleine Schädlinge, die verkrüppelte Triebe, deformierte Blätter und Wachstumsstörungen verursachen können. Sie sind mit bloßem Auge kaum zu erkennen.
Weiße Fliege (Mottenschildlaus)
Die Weiße Fliege ist ein saugender Schädling, der sich bevorzugt auf den Blattunterseiten aufhält. Sie entzieht der Pflanze Pflanzensaft und hinterlässt klebrigen Honigtau.
Welken
Welken beschreibt das Erschlaffen von Blättern und Trieben aufgrund von Wassermangel, Wurzelschäden oder anderen Stressfaktoren. Nach der Beseitigung der Ursache kann sich die Pflanze häufig wieder erholen.
Wet Stick
Ein Wet Stick ist ein Steckling, der nur aus einem Stammstück mit einer Node besteht und kein Blatt besitzt. Unter geeigneten Bedingungen kann daraus eine vollständig neue Pflanze heranwachsen.
Wet Stick Box
Eine Wet Stick Box ist eine geschlossene Vermehrungsbox mit hoher Luftfeuchtigkeit, in der Wet Sticks auf Sphagnum-Moos, Perlit oder einem anderen luftigen Substrat bewurzelt werden.
Wollläuse
Wollläuse gehören zu den häufigsten Schädlingen an Zimmerpflanzen. Sie sind an ihren weißen, watteartigen Gespinsten zu erkennen und schwächen Pflanzen durch das Aussaugen von Pflanzensaft.
Wurzel
Die Wurzel verankert die Pflanze im Substrat und nimmt Wasser sowie Nährstoffe auf. Gesunde Wurzeln sind je nach Pflanzenart meist weiß bis hellbraun und fest.
Wurzelballen
Der Wurzelballen besteht aus dem gesamten Wurzelsystem und dem daran haftenden Substrat. Beim Umtopfen sollte er möglichst wenig beschädigt werden.
Wurzelbildung
Die Wurzelbildung beschreibt die Entstehung neuer Wurzeln. Sie wird durch geeignete Temperaturen, ausreichend Feuchtigkeit und ein passendes Vermehrungssubstrat gefördert.
Wurzelfäule
Wurzelfäule entsteht meist durch dauerhaft nasses Substrat und Sauerstoffmangel im Wurzelbereich. Betroffene Wurzeln werden weich, dunkel und faulen, weshalb schnelles Handeln wichtig ist.
Wurzelstimulator
Wurzelstimulatoren enthalten natürliche oder synthetische Stoffe, die die Bildung neuer Wurzeln fördern können. Sie werden häufig bei Stecklingen oder nach dem Umtopfen verwendet.
Wurzelsystem
Das Wurzelsystem umfasst alle Wurzeln einer Pflanze. Ein gesundes Wurzelsystem bildet die Grundlage für eine gute Wasser- und Nährstoffversorgung.
Wurzelwerk
Als Wurzelwerk bezeichnet man die Gesamtheit aller Wurzeln einer Pflanze. Ein kräftiges Wurzelwerk sorgt für Stabilität und unterstützt ein gesundes Wachstum.
Wurzelvlies
Wurzelvlies wird häufig in Pflanzgefäßen verwendet, um das Ausschwemmen von Substrat zu verhindern und gleichzeitig den Wasserabfluss zu ermöglichen.
Wurzelschnitt
Ein Wurzelschnitt wird durchgeführt, um abgestorbene, beschädigte oder faule Wurzeln zu entfernen. Dabei sollte ausschließlich sauberes und scharfes Werkzeug verwendet werden.
Wurmhumus
Wurmhumus ist ein hochwertiger organischer Dünger, der durch Kompostwürmer entsteht. Er verbessert die Bodenstruktur, fördert das Bodenleben und versorgt Pflanzen schonend mit Nährstoffen.
Zamioculcas (Glücksfeder)
Die Zamioculcas ist eine äußerst pflegeleichte Zimmerpflanze mit glänzenden, dunkelgrünen Blättern. Sie speichert Wasser in ihren Rhizomen und verträgt Trockenheit deutlich besser als Staunässe.
Zeolith
Zeolith ist ein natürliches vulkanisches Mineral und ein beliebter Bestandteil mineralischer Pflanzensubstrate wie Lechuza Pon oder Vulkatec Pon. Es speichert Wasser und Nährstoffe, gibt sie bei Bedarf wieder an die Pflanze ab und verbessert gleichzeitig die Belüftung der Wurzeln.
Zimmergewächshaus
Ein Zimmergewächshaus schafft ein warmes und luftfeuchtes Mikroklima für Aussaaten, Stecklinge und Jungpflanzen. Es eignet sich besonders zur Bewurzelung empfindlicher Pflanzen und zur Anzucht aus Samen.
Zimmerpflanze
Zimmerpflanzen sind Pflanzen, die dauerhaft oder überwiegend in Innenräumen kultiviert werden. Je nach Art unterscheiden sie sich deutlich in ihren Ansprüchen an Licht, Wasser, Luftfeuchtigkeit und Temperatur.
Zugluft
Zugluft entsteht durch kalte oder warme Luftströme und kann viele Zimmerpflanzen stressen. Besonders tropische Pflanzen reagieren empfindlich mit eingerollten Blättern, Wachstumsstörungen oder Blattabwurf.
Zersetzung
Die Zersetzung organischer Materialien im Substrat erfolgt durch Mikroorganismen. Dabei werden Nährstoffe freigesetzt, gleichzeitig verliert das Substrat mit der Zeit an Struktur und sollte regelmäßig erneuert werden.
Zuchtform
Eine Zuchtform ist eine durch gezielte Auswahl oder Kreuzung entstandene Variante einer Pflanzenart. Viele beliebte Zimmerpflanzen mit besonderen Blattfarben oder Wuchsformen sind Zuchtformen.
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